18. Bundeskonferenz der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten
Pressemitteilungen
Bundeskonferenz der Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen vom 05. bis zum 07.11.2006 in Köln (5.11.06)
Rund 450 kommunale Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte aus allen Bundesländern treffen sich zur Zeit in Köln zu Ihrer 18. Bundeskonferenz. Eingeladen sind Gäste und Interessierte aus Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften und Verbänden. Mit dabei sind unter anderen Frau Eva-Maria Welskop-Deffaa, Abteilungsleiterin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und Armin Laschet, Frauenminister aus Nordrhein-
Westfalen. Auch die Vizepräsidentin des Deutschen Olympischen Sportbundes, Frau Ministerin a.D. Ilse Ridder-Melchers und zahlreiche frauenpolitische Fraktionssprecherinnen mehrerer Parteien aus Landtagen der Bundesländer sind zu der Konferenz gekommen.
Den Einführungsvortrag hat am Montag Morgen Frau Prof.Dr. Barbara Holland-Cunz von der Justus-Liebig Universität Gießen zum Thema „Gleichstellungspolitik im 21. Jahrhundert” gehalten. Als zweite Hauptrednerin hat Alice Schwarzer die Teilnehmerinnen am Vormittag thematisch auf Beratungen zu insgesamt 10 frauenpolitisch hochaktuellen Themen eingestimmt.
Einladung zur Abschlusspressekonferenz (6.11.06)
Einladung zur Demo (6.11.06)
18. Bundeskonferenz der Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen in Köln geht zu Ende (7.11.06)
Soeben ging die 18. Bundeskonferenz der Kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Deutschlands in Köln zu Ende.
Zwei Tage lang diskutierten 400 Frauenbeauftragte, Expertinnen und Gäste über die Zukunft der Gleichstellungspolitik in den Kommunen und auf Bundesebene. Die Konferenz befasste sich schwerpunktmäßig mit Themen aus dem Bereich der Arbeitsmarktpolitik, der Gesundheitspolitik und der Gleichstellungspolitik in Deutschland.
Das AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) wird als großer Fortschritt bewertet. „Wir brauchen in Deutschland eine Antidiskriminierungskultur”, so Bundessprecherin Gabriele Wenner, „das AGG bietet gute Chancen dafür”. Gleichzeitig beklagen die Frauenbeauftragten Rückschritte: Einige Bundesländer haben ihre Gesetzgebung verändert, so dass kleine Kommunen keine Frauenbeauftragte mehr beschäftigen müssen und diese
abbestellen. Doch gerade im ländlichen Raum sind die kommunalen Gleichstellungsbüros vielfach die einzig gut etablierte und funktionierende Struktur für Frauen. „Deutschland braucht mehr Frauenbeauftragte! Jetzt!” lautet folgerichtig die abschließende Forderung der Bundessprecherinnen in ihrer Rede.
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