Arm in einem reichen Land
Aktivitäten des Deutschen Frauenrates und der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) der kommunalen Frauenbüros im EU-Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung
Aufruf zur Beteiligung an den Aktionswochen „Arm in einem reichen Land“
Die Europäische Kommission hat das Jahr 2010 zum Europäischen Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung ausgerufen. Mit Aktivitäten der Politik und der Zivilgesellschaft soll in allen Mitgliedsstaaten das öffentliche Bewusstsein für die Risiken von Armut und sozialer Ausgrenzung gestärkt und die Wahrnehmung für ihre vielfältigen Ursachen und Auswirkungen geschärft werden. Es sollen Ansätze zu deren Überwindung aufgezeigt werden. Gleichzeitig geht es darum, Vorurteilen und Diskriminierungen gegenüber von Armutsrisiken und Ausgrenzung betroffenen Menschen zu begegnen.
Aktuell soll die Aktionswoche auch dazu beitragen, den Meinungsaustausch über Konzepte zu vertiefen, die im Rahmen der Haushaltsdebatte des Bundes vertreten werden. So z. B. die Chipkartenidee zur Verbesserung der Bildungsleistungen für Kinder aus Harz IV Familien oder die geplanten Kürzung des Erziehungsgeldes der ALG II Empfänger/innen, in deren Folge zukünftig z. B. eine Frau, die einen gut verdienenden Ehemann im Hintergrund hat, weiterhin Elterngeld erhält, wohingegen einer alleinerziehenden ALG II Empfängerin das Elterngeld ab Januar 2011 komplett als Einkommen bedarfsmindernd angerechnet wird.
Der Deutsche Frauenrat und die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros wollen mit Aktionswochen in der Zeit vom 10.11. bis 10.12.2010 einen Beitrag zu diesem Europäischen Jahr leisten. Sie rufen die Mitgliedsverbände des Deutschen Frauenrates und deren Mitglieder, die Landesfrauenräte und deren Mitgliedsverbände und alle Frauen und Männer auf, mit fantasievollen Aktionen vor Ort darauf aufmerksam zu machen, dass auch in unserem reichen Land immer mehr Menschen von Armut betroffen oder bedroht sind. Dies kann dann gelingen, wenn nicht abstrakt über Armut und ihre Folgen gesprochen wird, sondern die Situation in den Städten und Gemeinden, in denen die Mitmachenden leben, aufgedeckt und skandalisiert wird.
Im Mittelpunkt der Aktivitäten in den Aktionswochen des Deutschen Frauenrates und der Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros soll die Situation von Frauen und Kindern stehen. Denn viele von ihnen sind in besonderem Ausmaß und in spezifischer Weise von Armut und ihren Folgen betroffen. Deutlich werden soll auch, dass Einkommensarmut – wie es auch der Titel des Europäischen Jahrs schon signalisiert – Konsequenzen nach sich zieht, die unter dem Begriff „soziale Ausgrenzung“ zusammengefasst werden können: Die Teilnahme am kulturellen Leben, an Angeboten im Bereich des Sports z.B. ist nur eingeschränkt möglich, Kinder können an mit Kosten verbundenen schulischen oder außerschulischen Veranstaltungen kaum teilnehmen.
Schwerer aber wiegt, dass Arme und von Armut Bedrohte von sozialen Kommunikationsprozessen und damit auch von gesellschaftlichen Meinungs- und Willensbildungsprozessen ausgeschlossen werden. Solche Ausgrenzung schadet nicht nur den Einzelpersonen, sondern letztlich auch der Gesellschaft, die auf Ideen, Anregungen und die Mitwirkung vieler verzichtet. Eine Gesellschaft wird es sich aber auf Dauer nicht leisten können, dass immer mehr ihrer Mitglieder in der Perspektivlosigkeit versinken.
Was können Sie tun? Bilden Sie an dem Ort, an dem Sie leben, mit den Gruppen / Organisationen, in die sie eingebunden sind, mit anderen ein Bündnis. Schauen Sie sich die Situation in ihrer Stadt/ Gemeinde an: Wer ist hier arm? Wer ist erwerbslos und aus diesem Grund armutsbedroht? Aber auch: Wer unternimmt etwas gegen Armut in Ihrer Stadt / Ihrer Gemeinde? Was tut die örtliche Verwaltung, unternehmen die politischen Parteien, die Kirchen, Wohlfahrtsverbände? Reicht das alles aus – oder was könnte wer noch tun, um die von Armut Betroffenen oder Bedrohten zurückzuholen in die Gemeinschaft? Kurzum: Beenden Sie das Schweigen über Armut in Ihrer Stadt / Ihrer Gemeinde – und setzen Sie Zeichen der Hoffnung.
Damit dies leichter möglich ist, stellen die Initiatorinnen der Aktionswochen Material zur Verfügung. Auf der Website des Deutschen Frauenrates und der der Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros finden Sie Hintergrundinformationen zum Thema, Anregungen für Aktionen und Aktivitäten und weiterführende Literaturhinweise.
Damit unser gemeinsames Bemühen nicht folgenlos bleibt, erheben der Deutsche Frauenrat und die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros Forderungen an die Politik. Sie können diese Forderungen mit ihrer Unterschrift unterstützen – und bei Ihren Aktionen Unterschriften sammeln. Diese sollen nach Abschluss der Aktionswochen den politische Verantwortlichen übergeben werden, um zu signalisieren: Ein Europäisches Jahr reicht nicht aus – es müssen konkrete Maßnahmen ergriffen werden, um Armut und soziale Ausgrenzung effektiv und nachhaltig zu bekämpfen. Machen Sie mit, damit nicht länger Menschen in unserem Land mit „nem Appel und nem Ei“ auskommen müssen.
Marlies Brouwers
Vorsitzende des Deutschen Frauenrates
Dörthe Domzig
Sprecherin BAG kommunaler Frauenbüros.
Der Aufruf zum Download (PDF/ 70 KB)
Im Folgenden haben wir für Sie Hintergrundinformationen und -materialien zum Download zusammengestellt. Dieses Angebot wird in den nächsten Wochen kontinuierlich aktualisiert und ergänzt.
Armut – eine Begriffsklärung
* Armut und deren Auswirkungen
* Wovon reden wir, wenn wir über Armut in Deutschland sprechen?
* Wer ist besonders gefährdet?
* Armut von Frauen im Lebenslauf
* Individuelle und gesellschaftliche Folgen
Von Sieglinde Scheel / Henny Engels (Vorstand / Geschäftsstelle Deutscher Frauenrat), Berlin Juli 2010
Zum Download (PDF/ 142 KB)
Aktuelle Zahlen zur Armutsgefährdung
* Armutsgefährdungsquoten 2009 nach Bundesländern
Zusammengestellt von Henny Engels (Geschäftsstelle Deutscher Frauenrat), Berlin August 2010
Zum Download (PDF/ 96KB)
- Tabelle Armutsgefährdungsquote nach soziodemografischen Merkmalen in Prozent gemessen am Bundesmedian
Zum Download (PDF/ 117 KB)
Aktivitäten der verfassten Politik zur Armutsbekämpfung
Von Peggi Liebisch(Verband alleinerziehender Mütter und Väter – Bundesverband e. V.), Berlin September 2010
Zum Download (PDF/ 107 KB)
Aktivitäten der Zivilgesellschaft und weiterführende Ideen
Von Dr. Ursula Schröter (Demokratische Frauenbund), Berlin Juli 2010 und
Konkrete Projekte der Zivilgesellschaft
Von Marlies Brouwers / Henny Engels (Vorstand / Geschäftsstelle Deutscher Frauenrat), Berlin Juli 2010
Zum Download (PDF/ 115 KB)
Anregungen für Veranstaltungen und Aktionen in den Aktionswochen des Deutschen Frauenrates und der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) kommunaler Frauenbüros
- Einführungsveranstaltungen
- Aktionen im öffentlichen Raum
- Begleitaktion
- Aktionen von A – Z
- Anregungen für die Pressearbeit
Von Ilona Helena Eisner / Henny Engels (Vorstand / Geschäftsstelle Deutscher Frauenrat), Dr. Eske Wollrad (Evangelische Frauen in Deutschland), Berlin Juli 2010
Zum Download (PDF/ 149KB)
Sie wollen sich aktiv an der Aktionswoche „Arm in einem reichen Land“ beteiligen?
Gern weisen wir an dieser Stelle auf Ihre Veranstal-tung hin. Detaillierte Informationen können Sie uns per eMailbis zum 05. November 2010 zusenden. Wir bitten Sie, das hierfür vorgesehene Formular vollständig auszufüllen.
Das Formular zum Download (Word/ 112 KB)
Wenn Sie in das Thema “Armut” tiefer einsteigen wollen: Wir haben für Sie eine Auswahl von weiterführenden Materialien (PDF-Downloads, Verlinkungen zu anderen Webseiten) vorgenommen. Auch diese Übersicht wird in den nächsten Wochen kontinuierlich erweitert.
EUROPA
Europäische Kommission
- 2010, Das Europäische Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung, Factsheet
Die wichtigsten Daten und Fakten zum EJ 2010 zusammengefasst.
Zum PDF-Download (2 Seiten)
- 2010 Europäisches Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung
Faltblatt zum EJ 2010, in Schlagwörtern wird hier die Vorgehensweise dargelegt.
Zum PDF-Download (2 Seiten)
- Eurobarometer-Umfrage zum Thema Armut und soziale Ausgrenzung 2009
Zum PDF-Download
- EU eröffnet Europäisches Jahr 2010: Armut darf nicht sein!
Presseinformation der EU-Kommission vom 20. Januar 2010.
Link zur Website
- Overarching indicators. Aktuelle Zahlen im Europäischen Vergleich
Link zur Website
Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Chancengleichheit
- Armut und soziale Ausgrenzung von alleinerziehenden ElternIm Fokus der Studie stehen Alleinerziehende. Analysiert wird, weshalb Ein-Eltern-Familien ein höheres Armutsrisiko aufweisen und welche Barrieren ihnen den Zugang zu Arbeit und sozialer Integration erschweren.
Link zur Website
- Gender inequalities in the risks of poverty and social exclusion for disadvantaged groups in thirty European countries, (eine 15-seitige Zusammenfassung ist auf Deutsch enthalten)
Geschlechterungleichheiten bei den Risiken Armut und soziale Ausgrenzung – eine Analyse von 30 europäischen Ländern.
Link zur Website
Europäisches Parlament
- Beschluss Nr. 1098/2008/EG des Europäischen Parlaments und des vom 22. Oktober 2008 über das Europäische Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung (EJ 2010)
Das Europäische Parlament und der Rat der Europäischen Union regeln das Europäische Jahr, Ziele und Leitprinzipien, Zusammenarbeit und Durchführung etc.
Zum PDF-Download (10 Seiten)
europa.eu – Das Internetangebot der Europäischen Union
- Das Europäische Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung 2010
Memorandum der EU-Kommission vom 20. Januar 2010 mit Fragen und Antworten zum Europajahr.
Link zur Website
Kostenlose Veröffentlichungen
• über den
EU Bookshop
• bei den Vertretungen und Delegationen der Europäischen Kommission.
Die Kontaktangaben erhalten Sie über die Internetadresse
http://ec.europa.eu oder durch eine Anfrage per Fax unter der Nummer +352 2929-42758.
NATIONAL
Bundestag
- Europäisches Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung ernst nehmen
Antrag der Fraktion DIE LINKE, Drs. 17/889
Zum PDF-Download (8 Seiten)
- Das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zur Bemessung der Regelsätze umsetzen – Die Ursachen von Armut bekämpfen
Antrag der Abgeordneten Gabriele Hiller-Ohm, Anette Kramme, Iris Gleicke, Ute Kumpf, Thomas Oppermann, Dr. Frank-Walter Steinmeier und der Fraktion der SPD, Drs. 17/880
Zum PDF-Download (8 Seiten)
- Antwort der Bundesregierung (Drs. 17/1071) auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Markus Kurth, Manuel Sarrazin, Brigitte Pothmer, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drs. 17/833)
Europäisches Jahr gegen Armut und Ausgrenzung 2010 – Vorhaben und Kosten
Zum PDF-Download (4 Seiten)
- Antwort der Bundesregierung (Drs. 17/2749) auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Hilde Mattheis, Anette Kramme, Petra Ernstberger, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der SPD – Drucksache (Drs. 17/2505)
Vorbereitung und Stand des 4. Armuts- und Reichtumsberichtes der Bundesregierung in der 17. Wahlperiode
Zum PDF-Download (8 Seiten)
- Antwort der Bundesregierung (Drs. 17/1935) auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn, Katrin Göring-Eckardt, Kerstin Andreae, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drs. 17/1830)
Einsetzung einer Regierungskommission für Konzepte gegen Altersarmut
Zum PDF-Download (4 Seiten)
- Antwort der Bundesregierung (17/2064) auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Markus Kurth, Manuel Sarrazin, Fritz Kuhn, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drs. 17/1870)
Strategie EU 2020 – Verfolgung des Ziels, die Zahl der Europäer, die unter der Armutsgrenze leben, um 25 Prozent zu senken
Zum PDF-Download (8 Seiten)
- Öffentliche Anhörung Ausschuss für Arbeit und Soziales zur Regelsatzbemessung am 17.05.2010
Die Dokumente (Liste der Sachverständigen, Drucksachen, Stellungnahmen) finden Sie hier
»
- Öffentliche Anhörung Ausschuss Arbeit und Soziales zur Altersarmut am 27.09.2010
Die Dokumente (Liste der Sachverständigen, Drucksachen, Stellungnahmen) finden Sie hier
»
Bundesregierung
- Lebenslagen in Deutschland. Der 3. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung
Der dritte Bericht setzt die im Jahr 2001 begonnene Bestandsaufnahme der sozialen Lage in Deutschland fort und ermöglicht je nach Datenlage einen Zehnjahresvergleich zur Entwicklung der sozialen Integration.
Zum PDF-Download (427 Seiten)
Bundesfinanzministerium
- Bericht über die Höhe des Existenzminimums von Erwachsenen und Kindern für das Jahr 2010 (Siebenter Existenzminimumbericht)
Darstellung der maßgebenden Beträge für die Bemessung der steuerfrei zu stellenden Existenzminima.
Zum PDF-Download (8 Seiten)
Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
- Mit neuem Mut – Nationale Strategie für Deutschland zur Umsetzung des Europäischen Jahres 2010 gegen Armut und soziale Ausgrenzung
Das Strategiepapier baut auf dem Beschluss des Europäischen Parlaments und des Rates auf und stellt die nationale Umsetzung des Europäischen Jahres 2010 in Deutschland dar.
Zum PDF-Download (18 Seiten)
- Förderrichtlinie Europäisches Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung – EJ 2010
Regelt u. a. Ziele der Förderung, Zuwendungszweck, Rechtsgrundlage, Gegenstand der Förderung, Zuwendungsempfänger, Fördervoraussetzungen, Art, Umfang und Höhe der Zuwendung, Programmumsetzung/Verfahren, etc.
Zum PDF-Download (8 Seiten)
- Von der Leyen: “Zuwendung, Bildung und Teilhabe sind der Schlüssel”
Pressemitteilung zur Nationalen Kampagne zum EJ 2010
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- Bundesarbeitsministerium erstellt Katalog zur Härtefallregelung
Pressemitteilung vom 16.02.2010, In Reaktion auf das Bundesverfassungsgerichtsurteil zur Neuregelung der Hartz-VI-Sätze hat das BMAS eine Positiv- und Negativliste für die Grundsicherungsstellen erarbeitet.
Link zur Website
- Nationale Kampagne zum EJ 2010 im
Internet
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)
- Familienreport 2010. Leistungen, Wirkungen, Trends
Eines der elf Kapitel widmet sich den Themen Einkommenssicherung und Armutsreduzierung.
Zum PDF-Download (143 Seiten)
Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration
- Erster Integrationsindikatorenbericht: Erprobung des Indikatorensets und Bericht zum bundesweiten Integrationsmonitoring, “Integration in Deutschland” (Broschüre)
In der weiterführenden Analyse wird das Thema Armut von MigrantInnen in den Fokus gerückt.
Zum PDF-Download (222 Seiten)
Bundesverfassungsgericht
- Regelleistungen nach SGB II (“Hartz IV- Gesetz”) nicht verfassungsgemäß, Pressemitteilung Nr. 5/2010 vom 9. Februar 2010
Urteil vom 9. Februar 2010 – 1 BvL 1/09, 1 BvL 3/09, 1 BvL 4/09 –
Link zur Website
Statistisches Bundesamt
- Armutsgefährdung in deutschen Großstädten überdurchschnittlich
Pressemitteilung vom 30.06.2010, Darstellung der Armutsgefährdungsquoten für 2008 nach Städten aufgelistet.
Link zur Website
- Armutsgefährdung in den Bundesländern unterschiedlich
Pressemitteilung vom 27.08.2010, Darstellung der Armutsgefährdungsquoten nach Bundesländern aufgelistet.
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- Armutsgefährdungsschwellen
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Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)
- Europäisches Jahr gegen Armut
Hintergrund aktuell (24.02.2010)
Link zur Website
- Zahlen und Fakten: Die soziale Situation in Deutschland.
Armut
Link zur Website
Hilfsorganisationen, Verbände, Vereine etc.
Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienorganisationen (AGF) e.V.
- Positionspapier zur Bekämpfung und Vermeidung von Kinderarmut in der EU
Das Positionspapier wurde erstellt auf Grundlage von Expertinnentreffen u.a. veranstaltet von der AGF in den Jahren 2008 und 2009.
Zum PDF-Download (12 Seiten)
Bremische Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau
- Programmierte Frauenarmut? Armutsrisiken von Frauen im Lebensverlauf: Problemanalysen und Lösungsstrategien
Dokumentation einer Fachtagung in der Bremischen Bürgerschaft 17. Juni 2008.
Zum PDF-Download (128 Seiten)
Bundeskonferenz der Frauen im Sozialverband VdK
- Armut von Frauen und Kindern wirksam bekämpfen, 2008
Resolution zur nachhaltigen Bekämpfung von Armut.
Zum PDF-Download (3 Seiten)
Deutsches Jugendinstitut
- Arm, ausgegrenzt, abgehängt
Von Hans Rudolf Leu und Gerald Prein, in: Mangelt es den Eltern an Geld, Bildung und an Arbeit, benötigen Kinder besondere Unterstützung, In: DJI-Bulletin 90, 2010, Heft 2, S. 18-19
Zum PDF-Download (44 Seiten)
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung Berlin (DIW)
- Weiterhin hohes Armutsrisiko in Deutschland: Kinder und junge Erwachsene sind besonders betroffen
Joachim R. Frick, Markus M. Grabka, in: Wochenbericht Nr. 7/2010
Zum PDF-Download (24 Seiten)
Deutscher Kinderschutzbund Bundesverband e.V. (DKSB)
Konzept des DKSB für eine Kindergrundsicherung, Oktober 2009.
Zum PDF-Download (7 Seiten)
Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e. V.
- Der erste Armutsatlas für Regionen in Deutschland
Mit integrierter Suche nach regionalen Armutsquoten.
Link zur Website
Konzept zur Sicherung des Existenzminimums junger Menschen, August 2010.
Link zur Website
Diakonisches Werk
- Arbeitshilfe zum Diakonie-Sonntag – Diakonie und Kirche gemeinsam unterwegs
Was ist Armut: Zahlen, Daten, Fakten zur Region Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz; Armut – biblisch-theologisch betrachtet.
Zum PDF-Download (40 Seiten)
- Erwartungen der Diakonie an die Reform der Grundsicherung – Diakonie
Zusammenfassung des Bundesverfassungsgerichtsurteils, vom 9.2.2010 (AZ: 1 BvL 1/09) zu den Hartz IV-Sätzen, die Diakonischen Anforderungen an die Umsetzung und Existenzsicherung durch gesetzliche Leistungsansprüche.
Zum PDF-Download (20 Seiten)
Weitere Informationen der Diakonie zum EJ 2010 finden Sie hier
»
Freie Wohlfahrtspflege Nordrhein-Westfalen (NRW)
Hintergründe, Ziele, Grenzen und Möglichkeiten des EJ 2010.
Zum PDF-Download (40 Seiten)
Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung
- IAB Forschungsbericht 3/2010 – Armutsdynamik und Arbeitsmarkt
Befunde aus den ersten beiden Wellen der qualitativen Panelstudie „Armutsdynamik und Arbeitsmarkt“.
Zum PDF-Download (41 Seiten)
IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit – Deutschland e.V.
- Armut ist weiblich – IN VIA fordert eine frauenfreundliche Arbeitsmarktpolitik
Pressemitteilung vom 05.03.2010
Zum PDF-Download (12 Seiten)
- Entwicklungen in der Arbeitsgesellschaft und soziale Grundsicherung: Bewertungen und Forderungen aus der Perspektive von Frauen
Wie wirken sich die verschiedenen Grundsicherungsmodelle auf Frauen aus?
Zum PDF-Download (12 Seiten)
Landesfrauenrat Hamburg e.V.
- Frauen verdienen mehr – Zum Europäischen Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung 2010
Aufsätze zu folgenden Themen: Frauenarmut, Überwindung von Frauenarmut, Frauenarmut in Europa, Deutschland und Hamburg.
Zum PDF-Download (52 Seiten)
Nationale Armutskonferenz (nak)
- Abschlusserklärung des Berliner Kongresses „Du sollst das Recht der Armen nicht beugen“ vom 19. Juni 2010
Erklärung zur Armutsbekämpfung.
Zum PDF-Download (2 Seiten)
Links zu diversen Texten zum Thema Armutsbekämpfung sind auf der Homepage der Nationalen Armutskonferenz zu finden.
Link zur Website
Verband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e. V. (VAMV)
- Fall(en)management für Alleinerziehende. Positionspapier des VAMV zu Alleinerziehenden im SGB II
Anforderungen an die Arbeitsvermittlung und die durch das SGB II und angrenzende Gesetzgebung vorgegebenen Strukturen, um diese Situation zu verbessern.
Zum PDF-Download (15 Seiten)
Das ABC der Kinderarmut benennt die Folgen und Ursachen von Armut bei Kindern und fordert konsequent eine politische Lösung dieses drängenden Problems. Berlin 2010, 63 Seiten.
Zu bestellen hier
»
Stiftungen
Bertelsmann-Stiftung
- Studie: Bürger in Bayern und Baden-Württemberg kaum auf staatliche Transferleistungen angewiesen
Pressemeldung vom 18.01.2010, Studie „Die Bundesländer im Standortwettbewerb 2010“, Grafiken, Länderberichte und Hintergrundinformationen finden Sie in der Spalte rechts neben dem Pressetext.
Link zur Website
Friedrich-Ebert-Stiftung (FES)
- Alter, Arbeit, Armut? Altersarmut von Frauen verhindern!
Broschüre: Dokumentation einer gleichnamigen FES-Tagung am 28. November 2008
Zum PDF-Download (58 Seiten)
- Gender als politisches Projekt: Wie bitte geht’s zur Geschlechtergerechtigkeit?
Von Christa Wichterich, Februar 2010
Zum PDF-Download (8 Seiten)
Hans-Böckler-Stiftung
- Hartz IV. Im Spannungsfeld zwischen Statuserhalt und Grundsicherung
Böckler Impuls 02/2010, mit Zusatzinformationen und Grafiken
Link zur Website
Heinrich-Böll-Stiftung
- Zeitschrift Böll. Thema 3/2010: Sozialer Aufstieg – Strategien gegen die blockierte Gesellschaft
Themen u.a. Mobilität in Deutschland, Mobilität im internationalen Vergleich.
Zum PDF-Download (36 Seiten)
Gewerkschaften
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)
- Armut in einem reichen Land
Dossier zum Thema „Armut“, DGB-Positionspapiere, Stellungnahmen, Linkhinweise etc.
Link zur Website
PRESSE
Berliner Zeitung
- Jan Thomsen, „Grundfalsch und Weltfremd“. Sozialsenatorin Bluhm kritisiert die Hartz-IV-Pläne der Bundesregierung scharf
In: Berliner Zeitung, 2010, 20. August, Textarchiv.
Link zur Website
Das Parlament
Essay von Margot Käßmann in Das Parlament, Nr. 02-03 2010, 11.01.2010
Link zur Website
Publik Forum
- Der blinde Fleck – Armut in einem reichen Land: Wie ein Problem entsorgt wird
Wolfgang Kessler, Bettina Röder, Wolf Südbeck-Baur und Andrea Teupke
Publik-Forum Ausgabe 12/2010.
SOZIALE NETZWERKE
Facebook
Europäisches Jahr gegen Armut und Soziale Ausgrenzung
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AutorIn: Nathalie Sopacua
Erstellt am: Dienstag 28. September 2010
Thema: Armut, EU, soziale Ungleichheit,